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Jan 15 2016

Fetisch in der Partnerschaft: So nicht!

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Heute ist internationaler Fetisch-Tag. Eine gute Gelegenheit, dem Partner reinen Wein über die vielleicht sehr speziellen Vorlieben einzuschenken. Zugegeben, das ist nicht gerade einfach. Aber die Chance auf ein erfüllteres Liebesleben sollte man sich nicht entgehen lassen.

Ein offenes Gespräch über die eigenen sexuellen Vorlieben gehört zu den intimsten Dingen in einer Beziehung. Der eine macht sich durch seine Offenheit verletzbar, der andere sieht sich wahrscheinlich mit sexuellem Neuland konfrontiert.

Es braucht also Mut und Vertrauen für beide. Und es gibt eine Menge Möglichkeiten, wie man es seinem Partner auf keinen Fall beibringen sollte. Hier einige Beispiele, warum man vor allem ein nicht tun sollte: Den Pertner vor vollendete Tatsachen stellen.

Fangen wir mit einem Klassiker an: Analverkehr. Nein, es ist nicht cool, wenn plötzlich Finger oder Penis im Anus stecken. Dafür ist die Regionrein vom Sachlichen her schon viel zu empfindlich, also verletzlich. Zum anderen macht es für den Penetrierten nur Spaß, wenn er ein aufgeräumtes Verhältnis zu seinem eigenen Hintereingang hat.

Du stehst darauf, wenn man euch beim Sex zusieht? Den Partner dann während des Vorspiels auf den Balkon zu drängen, damit auch die Nachbarn etwas von eurer Sex-Session haben, wird nicht gut ausgehen. Immerhin kann es für solche Aktionen richtig Ärger geben. Und ob dein Herzmensch solch intimen Sachen öffentlich machen will, solltest du lieber vorher checken.

Lack und Latex findest du einfach nur heiß. Warum also nicht mal im Latex-Overall auf den Liebsten warten und ihn in diesem Outfit zeigen, was eine erotische Harke ist? Weil sich kaum einschätzen lässt, welche Bilder dabei in seinem Kopf entstehen. Schließlich kann dein Gegenüber auch kaum abschätzen, welche Handlungen dein Outfit nach sich ziehen wird.

Du stehst auf süßen Schmerz? Dem Partner da einfach das Paddel in die Hand drücken und ihm sagen, dass er zuhauen soll, ist auch hier nicht die beste Variante. Denn es gehört schon Überwindung dazu, einem geliebten Menschen Schmerzen zuzufügen. Zumindest beim ersten Mal. So ganz ohne Erfahrung kann da ja auch einiges schief gehen. Und wer will schon übers Ziel hinausschießen, wenn er dabei das körperliche Wohl des Partners gefährdet.

Euer Liebesspiel nimmt gerade so richtig Fahrt auf, als du die Handschellen um die Handgelenke deines Partners klicken lässt. Er ist überrascht aber noch ahnungslos, denn als nächstes fesselst du seine Füße.So wehrlos sein hat seinen Reiz – wenn man sich drauf einstellen kann und weiß was man tun muss, damit das ein Ende hat. Gerade als Neuling auf dem Gebiet bekommt man ja mittendrin durchaus mal Schiss vor der eigenen Courage.

Was also tun, um dem Herzmenschen seine sexuellen Vorlieben näher zu bringen? Offen reden, aber nicht zwischen Tür und Angel. Beschreiben, was einen selbst an dem Stoff, der Sexpraktik und dem Abenteuer selbst fasziniert, aber nicht grundsätzlich erwarten, dass der Partner das auch so empfinden wird. Ach und zu guter Letzt den Liebling nach seinen Vorlieben fragen.

Wer weiß, vielleicht erlebt ihr dann beide etwas völlig Neues. Viel Spaß dabei!

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